Everywhere-Commerce

In Deutschland ist Shopgate einer der Pioniere im Bereich Anbieter von Shopping-Lösungen via OQ-Code und Bilderkennung.
Folgendes Video zeigt den Status-Quo und in welchen Bereichen QR-Codes bereits getestet und eingesetzt werden.

Über die Smartphone-App verbindet Shopgate Online-Händler oder die Online-Shops von ebenfalls stationär tätigen Händlern mit der Offline-Welt. Folgende Bereiche werden bereits hierdurch zum POS:

  • Virtuelle Filialen (nach dem Vorbild Tesco in Süd-Korea): Hier wird eine Plakatwand mit einer aufgedruckten großen Produktauswahl als Point of Sale. Dies kann man sich natürlich auch dynamisch über ein großes Display vorstellen.
  • Window-Shopping: Nutzen von QR-Codes im Schaufenster für Zusatzinformationen oder Bestellungen bspw. außerhalb der Öffungszeiten
  • Katalog-Shopping: Hier wird bereits neben QR-Codes auf Katalogseiten auch die Bilderkennungstechnologie eingesetzt. Da der Kunde dies noch nicht erwartet, sollte diese Möglichkeit natürlich entsprechend herausgehoben werden.
  • Printanzeigen: Anzeigen werden durch aufgedruckte QR-Codes direkt zu Verkaufs-Anzeigen. Hier ergeben sich einerseits  ganz neue Einkommensquellen für Verlage und andererseits neue Preismodelle, da QR-Codes individualisierbar und somit eindeutig zu einer Quelle/Medium zuordenbar sind.
  • Produkte als POS: Durch die Anbringung von QR-Codes (aber auch durch klassische Barcodes) können genau passende Verbrauchsmaterialien eines Produktes oder Cross-Sellings oder auch Produkte nachbestellt werden. Für die Kundenbindung können Händler (virtuelle und stationäre) die Produkte mit individuellen Codes ausstatten, sodass das Folgegeschäft auch bei ihnen getätigt wird.

PayPal arbeitet ebenfalls an diesem Thema und bietet über ihre zusätzliche PayPal OR-Shopping-App eine integrierte Lösung zum bezahlen und bestellen. Was die PayPal-App jedoch besonders macht ist, dass diese auch als weitere Zahlungsart im stationären Handel eingesetzt werden kann. So gibt es beispielsweise ein spannendes Pilotprojekt von M-Store und PayPal.
Der Kunde bezahlt an der Kasse via QR-Code. Nicht nur die Bezahlung geht hierdurch einfach und unkompliziert, sondern der Händler bekommt zusätzlich weitere wichtige Informationen über den Kunden.

Der Vorteil von diesen Lösungen liegt auf der Hand. Einkaufen wird extrem vereinfacht, denn der gesamte „CheckOut“-Prozess wird auf ein Minimum reduziert. Es ist keine Adresseingabe mehr nötig und auch keine Eingabe von Zahlungsdaten bzw. umständliches Einloggen.

Everywhere-Commerce
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)

Über Hagen Fisbeck

Hagen Fisbeck ist Berater für digital gestützten Handel. Seit über 15 Jahren ist er im professionellen eCommerce und Multi-Channel-Handel tätig und war bei der Arcandor AG viele Jahre in leitenden eCommerce-Funktionen und als Intrapreneur tätig. Seit 2009 berät er größere und mittlere Handelsunternehmen im eCommerce und Multi-Channel-Handel und ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von DigitalRetail
Dieser Beitrag wurde unter Anbieter, Apps, Internet der Dinge, QR-Code / Bilderkennung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Everywhere-Commerce

  1. Pingback: Nach Amsterdam bring Paypal QR-Shopping nach Oldenburg | regital

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.